Berichte / Aktivitäten


Hier finden Sie Berichte und Aktivitäten aus den zurückliegenden Jahren:

                

              Aktuelles Jahr


Rosenmontag beim Marburger Bridge-Club e.V.

Marburg, den 12.Februar 2024


Minister warnt in seiner Rede vor dem 

"hochansteckenden Bridge-Virus" !

 

Bundesbridgegesundheitsministerium

Liebe Patientinnen und Patienten!

 

Für die Einladung zu Ihrer heutigen Protestversammlung danke ich Ihnen sehr.

Ich werde hier den Nachweis führen, dass Ihre Beschwerden über zu wenig Punkte alle heilbar sind.

Meine reizende Assistentin Frau Dr. Influenza Revoque und ich werden Ihnen hierzu den nötigen Einlauf verpassen.

Fangen wir mal mit den alltäglichen Gebrechen an:

Faller, liebe Patientinnen und Patienten, führen bekanntlich häufig zu schweren Verletzungen, Brüchen und anderem Unschönen. 

Schnitte waren und sind vielfach mit erheblichen Blutungen verbunden, oder konnten sogar gar nicht verbunden werden! Der eine oder die andere ist am Tisch verblutet.

Auch Verpflegungsmängel bei haperndem Übergang haben oft dazu geführt, dass das eine oder andere As schlicht verhungerte.

Immer wieder sind die oberen Luftwege betroffen. Wem ein Revoke in der Kehle steckt, der konnte sich bislang nicht einmal mit zeitigem Gurgeln mit Melissengeist einer Berichtigung des Scores erwehren.

Und wir sehen uns ja geradezu inmitten einer neuen Pandemie. Vermehrt treten jetzt überall gelbe und rote Punkte auf. Dagegen hat das RKI auf meine Anordnung hin immer wieder eine sorgfältige Impfung der Bridgemates und wiederholte Booster empfohlen. Aber das scheint nicht nachhaltig vor Turnierleitereinsätzen mit schwerem Verlauf zu schützen.

Ganz im Gegensatz dazu führt chronischer Punktemangel in der Hand zu Schnappatmung mit auffälligem Stöhnen und Jammern!

Wir in Berlin sehen es als unsere Pflicht an, gegen alle diese Unfälle und Gebrechen vorbeugend tätig zu werden. Wir haben bereits vor drei Jahren eine Expertenkommission einberufen, die seither pausenlos getagt hat. Und nun, heute, kann ich Ihnen bekannt geben, dass wir im Bridge weltweit ein neues System einführen: das Gesundheitssystem plus 2024. 

Hier und heute kann ich Ihnen nur die ersten Rahmenbestimmungen vorstellen, detaillierte Ausarbeitungen der Abteilung für Vorbeugung in meinem Hause werden in wenigen Wochen vorgelegt.

Zunächst bekämpfen wir den fatalen Punktemangel, indem wir in einer innovativen chirurgischen Operation die Kartensets amputieren: Künftig werden in jeder Farbe vier Asse, zwei Könige, vier Damen, zwei Buben sowie die Treff Zehn vertreten sein. Wir schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe: Auch Schnitte werden in der neuen Konstellation sehr viel seltener erlitten werden. Und schließlich möchte ich betonen, dass mit der Aufwertung der Damen der Geschlechtergerechtigkeit genüge getan wird.

Reizungen in den Atemwegen und am Tisch werden künftig gemildert. Insbesondere wird das kalorienreiche Schlemmen abgeschafft, das ja zu gelegentlicher Schnappatmung, aber auch zu adipösem Anschwellen des Scores führt.

Verletzungsreiche Kämpfe um den Teilkontrakt sind künftig untersagt. Jeder darf eröffnen; den Kontrakt bekommt, wer als erster bei Drei auf dem Baum, äh, wer als erster in der Dreierstufe ist.

Diese reduzierte Biethöhe führt auch zu einer dramatischen Milderung von Häufigkeit und Schwere der Faller. Dazu trägt auch die Abschaffung aggressiver Kontras und Rekontras bei.

Neue Spielkartensätze und die viel kleineren, übersichtlicheren Bietboxen erhalten Sie ab demnächst in Ihrer Apotheke auf E-Rezept. Da können Sie Ihre Gesundheitskarte schon mal bei Dr. Revoque abgeben.

Und ein Letztes: Sie wissen, es war und ist meinem Hause ein besonderes Anliegen, den Cannabisanbau zu fördern: Daher sind bei Clubturnieren statt Lindor-Kugeln Haschkekse auszulegen. 

Also, meine Damen und Herren, machen Sie sich mit dem Gesundheitssystem plus 2024 gründlich vertraut, und sie werden sehen: Dann wird schon alles passen!

 

In diesem Sinne: „Gute Besserung!“


Spiel, Spaß & Spende

Marburger Bridge-Club spielt mit beim Zonta-Benefizturnier

Fotos © ZC Bad Nauheim-Friedberg. MBC: Verwendung frei gegen Beleg

Kristina Paulenz (links) Bürgermeisterin und Hausherrin des Schlosses Ober-Mörlen, begrüßte die fast 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Dr.Vilborg Asmus-Reuter (ZC Bad Nauheim-Friedberg, rechts) läutete anschließend das Turnier ein.

Marburg, den 7. Februar 2024 

 

Am 3. Februar 2024 veranstaltete der Zonta-Club Bad Nauheim-Friedberg in Zusammenarbeit mit dem Bridgeclub Bad Nauheim zum 20. Mal sein traditionelles Benefiz-Bridgeturnier im Rittersaal des Schlosses Ober-Mörlen.

Seit einigen Jahren tragen auch Spieler und Spielerinnen des Marburger Bridge-Clubs (MBC) zum Erfolg der Spendensammlung bei, die der Psychoonkologischen Betreuung für an Brustkrebs erkrankte Frauen im Nauheimer Hochwald-Krankenhaus zugutekommt. In diesem Jahr reisten neun Paare mit Marburger SpielerInnen in die Wetterau – mehr als jemals zuvor. 

Vor dem Start stärkten sich die Spielbegeisterten am Kuchenbuffet, das die Gastgeberinnen reich bestückt hatten. Anschließend begrüßte Kristina Paulenz die fast 60 Gäste.

Als Bürgermeisterin von Ober-Mörlen ist sie auch Hausherrin des prächtigen Veranstaltungsorts. An den Bridgetischen entschieden die Karten und das geschickte Spiel über den Ausgang.      

Barbara Werther vom MBC belegte mit ihrem Partner den zweiten Platz; Heidi Knies (MBC) mit ihrer Partnerin Platz vier. Zwei weitere marburger Paare schafften es auf die Liste der Preisträger. Insgesamt wurden die ersten neun Plätze mit Sachpreisen ausgezeichnet.

Aber nicht nur das sportliche Ergebnis war erfreulich.

Julia Buettner, die Präsidentin des ZONTA Club Bad Nauheim-Friedberg, konnte Patricia Günther vom Förderverein des Hochwald-Krankenhauses im Anschluss ein diesjähriges Spendenaufkommen von rund 2.000 Euro ankündigen.

Damit wurden in den 20 Jahren dieses Turniers der Psychoonkologischen Betreuung mehr als 40.000 Euro gespendet. Julia Buettner betonte: „Insgesamt braucht es stetiges Engagement, Herzblut und viele fleißige Hände, um so ein Turnier über viele Jahre hinweg immer wieder zu einem Erfolg zu machen. Und ein Erfolg ist es: Etliche Spieler*innen sind seit 20 Jahren dabei, um für den guten Zweck zu spielen.

“Sie ließ keinen Zweifel daran, dass auch im nächsten Jahr zu Spiel, Spaß und Spende eingeladen wird".

 

 

Mehr über ZONTA gibt´s unter: 

www.zonta-badnauheim-friedberg.de
#vonfrauenfuerfrauen     @zontabadnauheimfriedberg

Vergnügliches Bridgespiel im Rittersaal Ober-Mörlen erbrachte 2.000 Euro Spendenaufkommen zugunsten der Psychoonkologischen Betreuung für die an Brustkrebs erkrankte Frauen.